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Rostfreier Stahl

Geschrieben am 4-3-2019 durch Nina

Inox, Vom Französisches Wort „Inoxidable“ gebildet, ist ein anderer Namen für Rostfreier Stahl / Edelstahl.


Edelstahl wird stets als korrosionsfest betrachtet. Doch ist diese Eigenschaft nicht automatisch gegeben. Edelstahl kann durchaus rosten, wenn der jeweilige Edelstahl nicht gezielt nach dem Verwendungszweck ausgewählt und die anschließende Bearbeitung nicht sachgerecht durchgeführt wird.

Bei Mitari haben wir eine große Auswahl an Edelstahl Produkte, variabel von Aufhängeösen, Haken und Anschlagketten. Aber welchen Typ Edelstahl brauchen Sie? Dies ist abhängig von verschiedene Faktoren. Für eine Arbeitsumgebung wobei es absolut sauber sein muss, wie Reinraum (Cleanroom), Labor oder Lebensmittelindustrie, ist AISI 316 die beste Wahl. In andere Situationen ist AISI 304, 202, 430 oder eine andere Variant vielleicht die beste Wahl. Nachfolgend mehr Informationen über Inox/ Edelstahl, und welche Sorten es gibt und deren wichtigste Eigenschaften.

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Was ist Inox oder Edelstahl?


Inox oder Edelstahl besteht größtenteils aus Eisen. An diesem Eisen werden Chrom, Nickel und Kohlenstoff zugesetzt. Chrom bietet Schutz gegen Rost. In Reaktion auf Luftsauerstoff bildet Chrom eine unsichtbare Schicht aus Chrom (III)- Oxid (auch genannt: dichroitisches Trioxide, Cr203), über der Oxid haut. Diese Schicht schützt das darunter liegende Metall und bietet Widerstand gegen Rostbildung (Oxidation), so das keine Rostbildung auftritt oder stark verzögert wird. Zumindest solange die Schicht intakt (unbeschädigt) bleibt. Mögliche schuldige sind Chloride und andere Metalle, die sich in der Oberfläche ablagern. Aus diesem Grund wird bei der Bearbeitung von Edelstahl auf die Verwendung von Stahlwerkzeuge verzichtet. Eine andere Lösung, um eine Kontamination des Metalls während der Bearbeitung zu verhindern, ist das Beizen. Dabei wird der Edelstahl nach der Bearbeitung von allen möglichen Verunreinigungen gereinigt.

Nickel sorgt für ein glänzend oder Matte Ansicht. Darüber hinaus macht Nickel den Stahl widerstandsfähiger gegen verschiedene Einflüsse während des Gebrauchs und während der Reinigung und hält den Stahl länger schön. Die Menge Chrome und Nickel werden angegeben mit doppelzahl, bzw. 18/10 ( 18% Chrom und 10% Nickel).

Kohlenstoff sorgt für die Härte des Edelstahls. Je mehr Kohlenstoff desto härter der Stahl und dadurch schwerer zu bearbeiten. Andere Elemente die beim Erstellen von Edelstahl benutzt werden können, sind: Molybdän, Titan, Mangan, Stickstoff und Silizium.

Das Erste Edelstahl wurde gegossen auf 13-08-1913 durch Harry Brearley in das Labor Brown-Firth, für die Forschung der Wafen-Industrie.

Nach Ihrer Zusammensetzungen wurden verschiedenen Arten von Edelstahl in verschiedene Klassen oder Gruppen eingeteilt. Vor allem wird ie amerikanische Industriestandardisierung, das AISI (American Iron and Steel Institute), inder Industrie verwendet. Am gebräuchlichsten sind die Serien AISI 200, 300 und 400.

AISI 200 und 300


Bei der AISI 200-Serie ist der Typ 202 ein häufig verwendeter Typ. Typ 201 kann durch Kaltverformung ausgehärtet werden.
Edelstahl von der 300-Serie kommt am meisten vor, sicher in der Industrie.

Typ 304 ist der meist angewendete Austenitischer Edelstahl-Sorte. AISI 304 (EN 1.4301) besteht aus 18% Chrom und 8% Nickel. Diese Legierung ist im Weichglüh Zustand nicht magnetisch und nicht gehärtet, im kaltgeformten zustand schwach magnetisch. 304 reagiert beim Schweißen weniger empfindlich auf die Ausscheidung von Chromkarbid.

Heutzutage gibt es mehr bedarf nach AISI 316. Mit 18% Chrom, 10% Nickel und 2% Molybdän, ist 316 viel besser bestand gegen (Rost)Korrosion als 304. Deswegen wird 316 viel benutzt auf Arbeitsplätze wo Sauber arbeiten eine Notsache ist, wie z.B. Lebensmittelindustrie, Cleanrooms, Krankenhäuser oder Laboratorium. Aisi 316 ist viel besser bestand gegen (Salz)korrosion als 304 und wird daher viel in der Reinigungs- und Chemie-Industrie benutzt.

316L (L steht für „Low Carbon“) ist AISI 316, aber mit weniger Kohlenstoff Gehalt. Diese erleichtert das schweißen, während die Korrosionsempfindlichkeit nach dem Schweißen begrenzt bleibt

Ein Andren weg um diesen stahl Schweißbar zu machen ist durch Zufügung von Titan an die Legierung, was Typ 316TI (1.4571) ergibt. Diese Lösung ist Technisch fast gleichwertig. Nur wenn man architektonische Anwendungen berücksichtigt, muss man ein „Typisches“ Schleifmuster für titanlegierte Spezies berücksichtigen.

Noch ein Grund, sich für die AISI 316 zu entscheiden


Eine Schwäche von viele Edelstahl Sorten ist Chlor. Stadtwasser, Schwimbadwasser, Natriumhyochlorit (NaOCI), Chlorwasserstoff (HCI) und Eisen (III) chlorid (FeCI3) sind sehr aggressiv auf Edelstahl. Lochkorrosion ( Englisch: Pitting) ist die Korrosion wobei sich kleine löchern an der Oberfläche formen. Das Chlor greift dann lokal die Chromoxid-Schutzschicht an. Beginn eines flaches Loch, indem sich mehr Chlorionen ansammeln, so dass der Angriff vorzugsweise an dieser Stelle fortgesetzt wird und das Loch tiefer wird. Letztendlich sieht das Material zum größten Teil unangetastet an mit ein par Löcher an der Oberfläche. Kennzeichnend sind die löcher neben dem Schweißnaht. Rostfreie Stahlsorten mit Molbbdeen als Bestandsteil einer Legierung, sowie 316 oder 316L, sind Chlor beständig und haben eine gute Beständigkeit gegen Lochkorrosion.

AISI 400-serie


Ferritische stahl Sorten, Teil der 400 Serie, sind angemessen für Einsatzin einer wenig aggressiven Umgebung. Diese sind gut zu bearbeiten aber haben eine geringere Korrosionsbeständigkeit dann die 300-Serie, durch die geringere Anzahl an Chrom und Nickel. Die Korrosionsbeständigkeit ist aber gegenüber das Martensitischer Stahl besser. Ferritischer Stahl ist magnetisch und nicht Härtbar mittels Wärmebehandlung.

Martensitische Stahlsorten, auch ein Teil des 400-serie, sind gut zu bearbeiten mit ein hohen Härtegrad und Dehngrenze, aber mit eine niedrige Korrosionsbeständigkeit. Martensitische Edelstahl Sorten sind immer magnetisch sind und gut zu Härten durch Wärmebehandlung.

Ein spezielle Form des Martensitischer Stahl ist die ausscheidungshärtende Form. Diese Stahlsorte zeichnet sich durch eine sehr gute Korrosionsbeständigkeit, vergleichbar mit der austenitischen Art, und eine Härtegrad und Dehngrenze aus, die höher ist als die der Martinsitischer Art. Ein übliches Beispiel für diese Art von Edelstahl ist 17-4PH, das aufgrund seines Anteils von 17% Chrom und 4% Nickel. Das „PH“steht für „Ausscheidungshärtbar“.

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